Brennnessel gebe ich liebend gerne in Salate, Aufstriche, Tees, Pesto und Kräutersalze. Der Brennnessel-Spinat (gemischt mit Giersch) ist eines der ersten Gerichte, die man aus frischen Kräutern im Frühling zubereiten kann und auf die ich mich jedes Jahr wieder aufs Neue freue.
Die Brennnessel rückt heute als Naturheilmittel immer mehr in den Mittelpunkt des Gesundheitsdenkens. Das hatte schon Pfarrer Kneipp erkannt: „Wer an Rheumatismus leidet und kein Mittel findet den selben auszutreiben, bestreiche oder schlage die schmerzenden Stelle ein paar Minuten mit frischen Brennnesseln.“
Die Brennnessel wird in der Naturheilkunde und in der Kosmetik (Haarwuchs, Schuppenbekämpfung) eingesetzt. Vor allem bei Rheuma und Bluthochdruck wirken ihre Inhaltsstoffe, vor allem die Mineralien, die Lignane und ihr Nesselgift.
Die heilenden Wirkstoffe der Brennnessel sind Vitamine, Mineralien, Nesselgift, Histamin, Sekretin, Chlorophyll, Carotinoide, Lignane und Calcium.
Die Brennnessel unterstützt bei Rheuma und Bluthochdruck, Durchfall, Frühjahrsmüdigkeit, Menstruationsbeschwerden, Diabetes, Gicht, Appetitlosigkeit, Nierenproblemen, Magenschwäche, Verstopfung, Harnwegerkrankungen, Leber- und Gallenbeschwerden oder Muskelschmerzen.